Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf stellt Kontroll- und Auszeichnungsystem für gastronomische Einrichtungen vor

 

Smiley Projekt von Pankow wird nicht übernommen

 

Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf hat in der Sitzung der für Lebensmittel- und Veterinäraufsicht zuständigen Stadträte bei der Senatsverwaltung für Gesundheit ein System für die freiwillige Teilnahme an einer "Positivliste" vorgestellt und wird dies ab 1. August 2009 einführen.

Die Informationen und Unterlagen für Unternehmen und Verbraucher sind ab sofort auf den Internetseiten des Bezirksamtes eingestellt.


Der zuständige Bezirkstadtrat Christian Gräff (CDU) sagte dazu: "Wir sind davon überzeugt, dass unser System Unternehmen einen noch größeren Anreiz geben wird, auf Lebensmittelhygiene zu achten und auf der anderen Seite den Verbraucher direkt in der Einrichtung über die Qualität der Einhaltung von Vorschriften zu informieren".


Damit steht fest, dass das von Verbraucher-Initiativen gelobte Smiley-System aus Pankow, das eine  Positivliste und auch eine Negativliste enthält, nicht übernommen wird.


Sämtliche gastronomische Einrichtungen im Bezirk werden angeschrieben und über die Möglichkeit zur Teilnahme an dem so genannten "Berliner Bär" System informiert.

Spätestens bei der nächsten Routinekontrolle, die mindestens zwei mal im Jahr erfolgt, wird die Einrichtung dann auf die Verleihung nach dem "Berliner Bär" System bewertet. Zu Grunde liegen dabei so genannte "k.o."-Kriterien". Erfüllt eine Einrichtung eines der Kriterien nicht, kann die Auszeichnung nicht vergeben werden.

Als höchstes Kriterium muss die Einrichtung sämtliche Auflagen in den vergangenen 12 Monaten erfüllt haben. Erfüllt sie eine Auflage nicht, was nicht zwangsläufig zu einer Schließung führen muss, erhält sie aber auch die Auszeichnung nicht.


"Das System beruht auf absoluter Freiwilligkeit", so der Stadtrat.