Neuer offener Fototreff der Gesellschaft für Fotografie e.V. im FFM

 

Vernissage "Rumänien '09" und ein Aufruf zu einem einmaligen Fotowettbewerb

 

Am Dienstag, dem 20. Oktober fand im Freizeitforum Marzahn der 1. Marzahner FF-Foto-Stammtisch mit Vernissage "Rumänien '09" statt. In der Kleinen Galerie im FreizeitForum Marzahn in der Marzahner Promenade 55 stellten Christel und Dr. Wolfgang Barth aus Berlin eine Auswahl ihrer Fotografien vor, die während einer Rumänienreise entstanden waren. Damit eröffnete die Gesellschaft für Fotografie an der östlichen Stadtgrenze von Berlin einen neuen offenen GfF-Fototreff für Interessierte aus Berlin und Brandenburg, der monatlich veranstaltet werden wird (ab 2010 immer am dritten Dienstag im Monat). Gemeinsam mit dem Präsidenten der Gesellschaft für Fotografie, Hans-Jürgen Horn, und den Vorsitzenden beider Landesverbände, Hans-Joachim Kühn (Berlin) und Bernd Gude (Brandenburg), diskutierten die Teilnehmer des ersten Treffens über die Bilder der Ausstellung, über zukünftige GfF-Fotoreisen sowie die Entwicklung der Foto-Stammtische, aber auch über die Möglichkeiten, die das FreizeitForum Marzahn für die Unterstützung der Aktivitäten der Gesellschaft für Fotografie bietet.


Am Dienstagabend bot sich auch die Gelegenheit, ein weiteres Mal auf einen einmaligen Fotowettbewerb hinzuweisen, zu dem die Gesellschaft für Fotografie e.V. - GfF - , die Fotogruppen in der Stiftung Bahn Sozialwerk - BSW - und der Kulturbund e.V. einladen:

Was bleibt! Meine ersten, wichtigsten, erfolgreichsten, anstrengendsten, liebsten, schönsten, fröhlichsten und aufregendsten OST-WEST-FOTOS aus der Zeit vom 9. November '89 bis 2. Oktober '90.

Fototreff der Gesellschaft für Fotografie e.V.

 

Vor 20 Jahren erlebten die Menschen - in Ost und West aus völlig unterschiedlichen Perspektiven - eine einmalige Zeit: im Laufe von 328 Tagen wurden die DDR und die BRD zu einem neuen "Deutschland". Eine aufregende Zeit, die auch Erlebnisse, Entdeckungen und Überraschungen für Fotofans bereithielt.

Diese Fotoenthusiasten sind nun aufgerufen, voller Neugier in ihr Archiv zu schauen, um herauszufinden, welche der Fotos von damals für sie heute noch Bestand haben, ihnen immer noch oder erst jetzt wichtig sind. Alle Fotografierenden sind gefragt, welche Gedanken sie heute mit dieser Zeit und den von ihnen aufgenommenen Bildern verbinden. Sie werden gebeten, neben Fotos von öffentlichen und offiziellen Anlässen auch zu zeigen, was für sie in diesen 328 Tagen privat fotografisch wichtig war: Arbeiten, Feiern, Heiraten, Renovieren, Geburten, Wahlkämpfe und: Reisen nicht zu vergessen.


Die Gesellschaft für Fotografie, die Fotosparte der Stiftung Bahn Sozialwerk und der Kulturbund laden alle Menschen, die zwischen dem 9. November 1989 und dem 2. Oktober 1990 in der DDR und der BRD fotografiert haben, zur Teilnahme an diesem offenen fotografisch-historischen Ausstellungsprojekt ein - dem ersten und einzigen Fotowettbewerb in Deutschland, der diese einmaligen 328 Tage in öffentlicher Präsentation umfassend zeigen wird.


Ab 9. November '09 startet Teil 1 des Projekts: Unter www.ost-west-foto.de findet jeder Interessierte - ganz gleich, ob Amateur, Profi oder Gelegenheitsfotograf - die Teilnahmebedingungen. Auf dieser Website wird täglich ein Foto im Internet vorgestellt - also 328 bis zum 2. Oktober 2010. Die Auswahl besorgt eine Jury. Teil 2 ist die Ausstellung zur "photokina 2010" in Köln - dort findet auch die Preisverleihung statt. Im Teil 3 wandert die Ausstellung durch mehrere Orte Deutschlands, beginnend in der "Stadt-Galerie Plauen". Das Gesamtprojekt wird in Bild und Text dokumentiert.

Doch bevor es soweit ist, können Einsendungen bitte an folgende Adresse geschickt werden: Gesellschaft für Fotografie e.V., Lessingstr. 6, D-12623 Berlin; Kennwort "Ost-West-Foto".

Und: Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, diesen Wettbewerb als Partner oder Sponsoren in jedweder Art und Weise zu unterstützen - Kontakt mit der Gesellschaft für Fotografie können sie aufnehmen unter Info- und Service-Telefon: D - (0)1 72 / 4 35 43 81.


Foto: Hans-Joachim Kühn
Text: Reinhard Hoßfeld, unter Nutzung von Materialien der Gesellschaft für Fotografie