Kirschblütenfest in den "Gärten der Welt"

Am 13. April ist das Partnerland Korea

Herzlich Willkommen zum Kirschblütenfest in den Gärten der Welt.

  • am Sonntag, 13. April 2008 von 11 bis 17 Uhr, im Koreanischen Garten, Japanischen Garten und Chinesischen Garten
  • abwechslungsreiches Programm mit vielen kulturellen Beiträgen aus Korea, Japan und China
  • mit freundlicher Unterstützung der Koreanischen Botschaft Berlin


Das Kirschblütenfest heißt in Korea "Beotkkot Chukje", in China "Shang Mei" und in Japan "Hanami".

Erstmals wird in den asiatischen "Gärten der Welt" das in den Heimatländern traditionelle Kirschblütenfest in Marzahn gefeiert. Die Kirschblüte ist in diesen Ländern das Symbol für den Aufbruch, die Vergänglichkeit und die zerbrechliche weibliche Schönheit. Für jede Blüte gibt es eine Blütenfee und die Fee der Kirschblüte ist den Japanern besonders heilig. Kirschblütenfest


Leider ist die Schönheit der Blüten nur allzu vergänglich und wir müssen uns eilen, wollen wir sie betrachten. Nur wenige Tage gewährt uns die Kirschblüte ihre Pracht- vielleicht einer der vielen Gründe warum sie besonders gefeiert wird. Das Kirschblütenfest ist in den asiatischen Ländern ein Fest der Familie und Freunde und so trifft man sich mit besonders gut gefällten Picknickkörben unter den Bäumen.

Zu diesem besonderen Anlass werden die drei asiatischen Gärten besonders geschmückt. Zahlreiche Künstlerangebote und kulinarische Köstlichkeiten laden dazu ein, gemeinsam das erste Marzahner "Kirschblütenfest" zu feiern.

Mit Unterstützung der Koreanischen Botschaft von Berlin wird den Besuchern im und vor dem Koreanischen Garten ein Kulturprogramm aus Tradition und Moderne präsentiert. Traditionelle Musik und Tänze in original koreanischen Kostümen, koreanisches Handwerk und koreanische Speisen laden zum Verweilen und Probieren ein.

Um 11.00 Uhr beginnt ein Festzug der koreanischen SamulNori Gruppe vom Koreanischen Garten zur Bühne. Unter anderem spielen sie traditionelle Werke wie
"Youngnam-Nonak". Das Stück ist benannt nach der südöstlichen Region Koreas. SamulNori bedeutet übersetzt "Vier Dinge spielen". Der Name bezieht sich auf die vielgespielten Instrumente: K´waengari (kleiner Gong), Buk (Fasstrommel), Changgo (Sanduhrtrommel), Ching (großer Gong) die je einen Naturgeist darstellen: Donner, Blitz, Regen und Wind.
Aus dem Zusammenspiel dieser vier Kräfte ergibt sich nach Glauben der koreanischen Bauern eine gute Ernte.

Im Koreanischen Garten spielen Zitherspielerinnen auf dem Balkon des Koreanischen Pavillons traditionelle Stücke.

Um 11.50 Uhr begrüßen wir den Koreanischen Meari Chor auf der Bühne. Mit volkstümlichen koreanischen Liedern in traditionellen Kostümen bieten sie unter anderem Bauern- und Freundschaftslieder dar. Der Chor singt unter der musikalischen Leitung von Hyo-Jong Kim.

Den Sung Mu Buk Trommeltanz führt die Koreanische Trommeltanzgruppe auf der Bühne vor dem Koreanischen Garten auf.
Der Tanz im Einklang mit Trommelmusik ist ursprünglich ein buddhistischer Gebets-trommeltanz, der sich im Laufe der Zeit zu einem eigenständigen Bühnentrommeltanz entwickelt hat. Es ist vielleicht der Bedeutendste unter den traditionellen Bühnentrommeltänzen. Der wundervolle Solotanz, ein Höhepunkt des klassischen Tanzes, drückt die reine Hingabe an Buddha aus.
Ein weiterer Tanz ist der mitreißende und dynamische Bauerntanz "Sogochum". Er gehört zu den Trommeltänzen, die bei Festivals am Häufigsten aufgeführt werden. Die Akteure spielen auf der Sogo, einer kleinen Trommel und tanzen dazu.

Eine traditionelle tänzerische Einlage präsentiert die Uri Tanzgruppe auf dem Kirschblütenfest. Unter anderem zeigen sie den Fächertanz "Buchaechum". Der Fächer ist ein Requisit, das in alten Zeiten die Schamaninnen bei ihren Tänzen gebrauchten. Im Buchaechum, der zu den Volkstänzen zählt, sind die weibliche Ausstrahlung und die Zurückhaltung des Hoftanzes in einer neu geschaffenen Form vereint. "Arirang" ist ein anderer beliebter Volkstanz in Korea, der von allen Volksschichten bei jeder Gelegenheit getanzt und gesungen wird.

Im Japanischen Garten erleben die Besucher vor dem Japanischen Pavillon ein Zusammenspiel von Flöten- und Trommelmusik, gebündelt mit japanischem Volkstanz und japanischen Erzählungen über die Tradition des Japanischen Kischblütenfestes. Die Auftrittszeiten sind 11.30, 12.20, 13.00, 13.50, 14.40, 15.30 und 16.10 Uhr.

Neben traditioneller Musik auf dem Saiteninstrument YangQin präsentiert Frau Yali Yu Meihua-Blüten auf Kleidung, Gemälden, Fächern und Vasen im Chinesischen Garten. Das YangQin hat einen Resonanzkörper aus Holz in Form eines Schmetterlings, auf den zahlreiche Saiten gespannt sind. Beim Spiel schlägt man die Saiten mit Schlegeln, die in beiden Händen geführt werden. Diese Spieltechnik hat dem Instrument auch den Namen Hackbrett eingebracht. Ebenso vielfältig wie der Tonumfang dieses Instruments sind dabei seine Klangfarben.

Auftritte im Oktagonpavillon: 11.15, 12.15, 13.15, 14.15 und 15.15 Uhr    

Eintrittspreis:
(Sondereintrittspreis: Erwachsene 5,00 €, ermäßigt 2,50 €. Jahreskartenbesitzer haben freien Eintritt.)

Eingänge:    
" Eisenacher Straße     S7 Bhf. Marzahn / Bus 195
U5 Bhf. Hellersdorf / Bus 195

" Blumberger Damm    S7 Mehrower Allee / Bus X 69

(ab Karfreitag 2008 bis Ende Oktober 2008 täglich geöffnet)