Fakten

Grenzen: Kaulsdorf wird begrenzt von der Wuhle sowie der Gülzower- und Uckermarkstraße im Westen, der Grottkauer Straße im Norden, der Ernst-Haeckel-Straße, Am Kornfeld, Kressenweg im Osten und der Dammheide im Süden.

Einwohner: 18.921 (30.06.2016)

Erste urkundliche Erwähnung: 1347 in einer Schenkungsurkunde des Markgrafen Ludwig d.Ä.

Tipps

Historischer Dorfkern Kaulsdorf mit dem Gut Kaulsdorf (Schilkin) und der Dorfkirche Kaulsdorf mit dem Turmmuseum. Im alten Dorf Kaulsdorf findet jährlich um den 1. Advent einer der schönsten Berliner Weihnachtsmärkte statt.

Kaulsdorfer Seen (Butzer See, Habermannsee), ehemalige Baggerseen, heute inoffizielle Badegewässer.

Ortsteil Kaulsdorf


Kaulsdorf gehört mit Biesdorf und Mahlsdorf zum größten zusammenhängenden Siedlungsgebiet Deutschlands. Entsprechend ist der Charakter des Ortsteils durch Einfamilienhäuser geprägt. Die lockere Siedlungsstruktur wird durch Zuzug und Neubau in den letzten Jahren ständig verdichtet.

Die verkehrliche Anbindung erfolgt über die S-Bahn (Bahnhof Wuhletal, Kaulsdorf), die U-Bahn (Bahnhof Wuhletal, Kaulsdorf Nord, Kienberg/Gärten der Welt) und diverse Buslinien.
Der Bahnhof Wuhletal ist berlinweit einzigartig: Er bietet direkte Umstiegsmöglichkeit zwischen U- und S-Bahn jeweils auf dem selben Bahnsteig.

Wichtige geschichtliche Daten

kirche kaulsdorf
  • 1412 Das Gut Kaulsdorf gehört der Petrikirche zu Cölln, ab 1536 der Domkirche zu Berlin
  • 1874 Kaulsdorf gehört zum Amtsbezirk Biesdorf im Kreis Niederbarnim
  • 1892 Beginn der Parzellierung von Ackerland zu Siedlungszwecken
  • 1920 Eingemeindung nach Berlin (Bezirk Lichtenberg)
  • 1979 Kaulsdorf wird Teil des neuen Stadtbezirks Marzahn
  • 2001 Kaulsdorf wird Teil des Bezirks Marzahn-Hellersdorf

Wichtige Persönlichkeiten

Franz Carl Achardt entwickelte in Kaulsdorf die Technik zur Zuckerherstellung aus der Zuckerrübe

Heinrich Grüber, Berliner Ehrenbürger, war 1934 – 1940 als evangelischer Pfarrer in Kaulsdorf tätig, Mitglied der Bekennenden Kirche und Nazigegner. Er war 1941 – 1943 im KZ Dachau inhaftiert.
Gedenktafel an der Evangelischen Dorfkirche.

Die Schriftsteller Ludwig Renn und Ludwig Turek

Die Zeichner Erich Ohser (e.o.plauen) und Willy Moese

Die Chansonsängerin Barbara Kellerbauer

Die Turn-Olympiasierin Karin Büttner-Janz

see in kaulsdorf see in kaulsdorf

Quellen: Berlin.de, Wikipedia

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