Fakten

Grenzen: Marzahn grenzt im Westen (Rhinstraße, Hohenschönhauser Straße, Ahrensfelder Chaussee) an den Bezirk Lichtenberg, nördlich und östlich an das Land Brandenburg (Ahrensfelde, Eiche) und im weiteren Verlauf entlang der Wuhle an den OT Hellersdorf, im Süden an den OT Biesdorf.

Einwohner: 109.543 (30.06.2016)

Erste urkundliche Erwähnung: 1300 als „Murczane“ durch Markgraf Albrecht III.

Sehenswertes

Alter Dorfkern (Angerdorf) mit Kirche, Bockwindmühle und umliegenden Gehöften, die verschiedene Künstler und Kunsthandwerker beheimaten

Erholungspark Marzahn, hervorgegangen aus der 1987 eröffneten „Berliner Gartenschau“, mit den Gärten der Welt, einem Ensemble von insgesamt 9 Gartenkunstwerken aus aller Welt. Hier und auf dem benachbarten Kienberg fand von April bis Oktober 2017 die Internationale Gartenausstellung (IGA) statt.

Die Seilbahn, die das Gelände des Erholungsparks von der Hellersdorfer Straße zum Blumberger Damm überspannt, und der Wolkenhain, ein Aussichtsbauwerk auf dem Kienberg.

Der Skywalk ist eine Aussichtsplattform, die durch die Wohnungsgesellschaft degewo auf einem Hochhaus in der Raoul-Wallenberg-Str. 40/42 errichtet wurde und von der aus man (nach Anmeldung) einen fantastischen Blick über den Bezirk und weit darüber hinaus hat.

Ortsteil Marzahn


Der Ortsteil Marzahn gehört zusammen mit dem Ortsteil Hellersdorf zur größten zusammenhängenden Plattenbau-Großsiedlung Europas. Im alten Angerdorf Marzahn mit Kirche, Windmühle, Gehöften und Dorfanger ist aber auch noch gut der ursprüngliche dörfliche Siedlungscharakter zu erkennen.

Mit dem Kienberg, einem Teil des Wuhletals und dem Gelände des Erholungsparks Marzahn verfügt der Ortsteil über ausgedehnte Grünflächen.

Verkehrstechnisch erschlossen wird der Ortsteil neben diversen Bus- und Straßenbahnlinien vorrangig durch die S-Bahnlinie S7, die unserer Internetseite den Namen gab.

Wichtige geschichtliche Daten

  • marzahner geister1375 Das Landbuch Karls IV. weist für Marzahn verschiedene Besitzer aus (z.B. Kloster Friedland und Ritter Johann von Wulkow)
  • 1412 Familie von Lindenberg wird als Besitzer von Marzahn erwähnt
  • 1676 Kurfürst Friedrich Wilhelm erwirbt Marzahn und unterstellt es dem kurfürstlichen Amt Köpenick
  • 1764 Ansiedlung von 19 Familien aus der Kurpfalz
  • 1872 Eingliederung Marzahns in den Landkreis Niederbarnim
  • 1874 Die Gemeinde Marzahn wird dem neu gebildeten Amtsbezirk Hohenschönhausen zugeschlagen
  • 1920 Marzahn wird nach Groß-Berlin eingemeindet, gehört zum Bezirk Lichtenberg
  • 1936 In Vorbereitung der Olympischen Spiele wird am Wiesenburger Weg ein „Zigeunerlager“ eingerichtet. Zunächst 600, später bis zu 2000 Personen werden dort unter unmenschlichen Bedingungen weggesperrt und später in KZ verbracht.
  • 1945 Am 21. April erreicht die Rote Armee in Marzahn Berliner Boden. Eine Inschrift am „1. befreiten Haus“ an der Landsberger Allee erinnert daran.
  • 1977 Beginn des Baus der Großsiedlung Marzahn, um das Wohnungsproblem in Ostberlin zu lösen
  • 1979 Gründung des neuen Stadtbezirks Marzahn, bestehend aus den Ortsteilen Marzahn, Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf und Hellersdorf
  • 1986 Ausgliederung von Hellersdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf aus dem Bezirk Marzahn, sie bildeten nun den neuen Bezirk Hellersdorf
  • 2001 „Wiedervereinigung“ zum neuen Bezirk Marzahn-Hellersdorf

Wichtige Persönlichkeiten

Heinz Graffunder, Architekt und Stadtplaner, unter seiner Leitung wurde u.a. auch die Großsiedlung Marzahn geplant. Ein Park in Marzahn wurde nach ihm benannt.

herbst in marzahn

Quellen: Berlin.de, Wikipedia

Über uns

Linie7 ist ein Projekt des Internetvereins Marzahn Online! e.V. und seit 1996 online.

Archiv
Kontakt
Impressum

Sponsoren

Alle Sponsoren ansehen.

Wir danken den Sponsoren und empfehlen einen Besuch auf den Webseiten unserer Sponsoren und Partner.

Kontakt