Chinesischer Garten

"Garten des wiedergewonnenen Mondes"  

    Ein besonderes Highlight ist der Chinesische Garten, der größte seiner Art außerhalb Chinas. Gruppiert um ein original chinesisches Teehaus bringen der "Garten des wiedergewonnenen Mondes" und ein künstlicher See asiatische Stimmung in den Neubaubezirk Marzahn-Hellersdorf. Das Teehaus wurde in China gebaut, dann wieder zerlegt und von etwa 60 Spezialisten aus der Volksrepublik in Marzahn wieder zusammengebaut.

    Ein- und Ausblick

    Luftaufnahme Chinesischer Garten Auf einer Fläche von 2,7 Hektar erstreckt sich der Garten. Vier Pavillons gruppieren sich um den See, die ganze Anlage ist von einer kleinen "Chinesischen Mauer" umgeben. Sieben Brücken und eine Felsenlandschaft stellen typische chinesische Gartengestaltungselemente dar. Mit den Gebäuden und diesen Gartenobjekten werden die drei großen Elemente Meere (mit dem See), Berge (mit dem Gestein) und Natur (mit den Pflanzen) symbolisiert.

    Der "Garten des wiedergewonnenen Mondes" ist im Stile eines Gelehrtengartens in nordchinesischer Gartenbaukunst entstanden, da die Flora in Nordchina der in unseren Breiten ähnlich ist und die Pflanzen hier gedeihen können. Der Name des Gartens ist kein Zufall. Der Mond gilt in China als ein Zeichen der Liebe, Harmonie, Freundschaft und Glück und ist häufig ein Thema der Gartenbaukunst. Das Attribut "wiedergewonnen" stellt eine Anspielung auf die überwindung der deutsch-deutschen Teilung dar.

    Initiator des Gartens ist der Berliner Filmproduzent Manfred Durniok (Oskar für den Film "Mephisto" mit Klaus-Maria Brandauer).

    An dieser Stelle sei erwähnt, daß das Projekt ein gutes Beispiel der Zusammenarbeit von öffentlicher und privater Hand war, wurde doch ein Großteil der Kosten von der VW Niederlassung in Shanghai getragen. Der andere Teil der rund neun Millionen DM Gesamtkosten wurde vom Senat und weiteren Sponsoren getragen, so beteiligte sich z.B. auch die Lufthansa.