Etwas über die "Maschen" von Trickdieben T4

Trickdiebstahl in der Wohnung

Trickdiebe versuchen mit den verschiedensten Legenden das Vertrauen von Menschen zu erwecken, um somit in die Wohnungen zu gelangen.
Nicht selten versucht der Täter dann das Opfer in die Küche zu dirigieren, damit ein weiterer Täter über die "zufällig" offengelassene Wohnungstür eindringen und unbemerkt die anderen Räumlichkeiten nach Geld oder Schmuck durchstübern kann.
Oftmals kommen die anderen Täter ganz "offiziell" mit in die Wohnung, um z.B. Teppiche, Decken oder Tücher zu verkaufen. Diese Gegenstände werden dann möglichst hoch vor das Gesicht des Opfers gehalten, um die Diebstahlshandlungen der Mittäter abzuschirmen.

Wir möchten nun in den nächsten Monats-Tipps einige davon bekannt geben, um Sie somit für ein gesundes Misstrauen zu sensibilisieren.

 
Der "Zetteltrick"

Der oder die Täter klingeln bei ihnen und bitten um einen Zettel und Schreibstift, damit sie einem Hausmieter, welcher angeblich nicht angetroffen wurde (Dieser Mieter wird auch mit einem Namen benannt, welchen die Täter zuvor vom Klingeltableau ablesen.), eine Nachricht hinterlassen können.

Natürlich ist man dann bei der Suche nach Zettel und Schreiber "behilflich" und schwups sind die Trickdiebe in der Wohnung.
Was nun passiert ist bekannt!

Unser Ratschlag, lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung. Zettel und Schreibstift können Sie auch durch den Türschlitz reichen (Kette oder Sicherheitsbügel vorlegen).


Der "Blumentrick"

Gleiche Vorgehensweise wie "Zetteltrick". Nur in diesem Fall will der Täter für einen Hausmieter, welcher "leider" nicht zu Hause ist, Blumen hinterlassen. Sie werden gebeten, diese in eine Vase zu stellen. Selbstverständlich ist ihnen der "freundliche" Mensch bei der Suche nach einer Vase behilflich. Auch hier ist die Fortsetzung der Geschichte bekannt.

Unser Ratschlag, sollten die Blumen nicht durch den Türspalt passen, dann muss halt die Person die Blumen wieder mitnehmen und es später bei dem Mieter nochmals versuchen. Halten Sie in jedem Fall die Wohnungstür geschlossen!
Auch wenn Sie nicht Opfer eines Trickdiebstahls wurden, aber der Meinung sind, dass sich die eben von ihnen abgewiesene Person verdächtig verhalten hat, dann informieren Sie dennoch die Polizei. Vielleicht verhindern Sie ja damit, dass ein anderer Bürger zum Opfer wird.

Seien Sie immer schön misstrauisch!