Fenster und Fenstertüren ...

... im Erdgeschoß von Ein- u. Mehrfamilienhäusern.

 

Fenster, sowie Terrassen- und Balkontüren (sogenannte Fenstertüren) sind in Erdgeschoßwohnungen von Ein- u. Mehrfamilienhäusern die größten Schwachstellen und dienen Einbrechern sehr häufig als Einstieg.
Zum einen liegt es an den großflächigen Glasscheiben und zum anderen an den oftmals wenig wirkungsvollen Verriegelungsmechanismen.
Da Sie sicherlich kein Freund von vergitterten Fenstern sind, müssen Sie halt mit den "Vorhandenen" leben.

Auch Rollläden sind nicht unbedingt die Patentlösung (mehr Infos hier).

Nicht jeder Hauseigentümer kann es sich finanziell leisten, kurzfristig einbruchshemmende Fenster einzubauen

Doch auch die "Alten" können sicherer gemacht werden.

Diesbezüglich bietet der Fachhandel die verschiedensten Nachrüstmaterialien an. Zu nennen wären hier z.B. abschließbare Fenstergriffe, zusätzliche Verriegelungssysteme oder spezielle Folien, welche nachträglich aufgeklebt, ein Einschlagen von Scheiben erheblich erschwert.

Lassen Sie sich einfach im Fachhandel oder von Mitarbeitern des Kriminalpolizeilichen Beratungsladens/der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle über die Möglichkeiten informieren und beraten!

Sollten Sie in einem Mietverhältnis stehen, so reden Sie vorher mit ihrem Vermieter. Vielleicht übernimmt dieser ja zumindest einen Teil der Kosten.

Aber auch beim Einbau von neuen Fenstern u. Fenstertüren sollten Sie sich vorher unbedingt beraten lassen (s.o.)! Nicht alles was teuer ist, ist auch gut!

Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis!
Auch die teuersten Fenster nützen nichts, wenn Sie diese beim Verlassen der Wohnung nicht ordnungsgemäß schließen. Dazu zählt auch das Abschließen (Schlüssel nicht stecken lassen!) von verschließbaren Fenstergriffen! (siehe obiges Foto)

Und noch etwas, Fenster in angekipptem Zustand sind für Einbrecher nicht das geringste Hindernis!! Im Gegenteil, angekippte Fenster ziehen die "Knackis" förmlich an.

 



Machen Sie es den Einbrechern schwer!